Montag, 27. Juli 2009

Ich als Pädagogin...

Meine Fresse. Manchen Eltern sollte man echt das Sorgerecht für ihre Kinder entziehn.
Wie kann man so mit Kindern/Jugendlichen um gehn?
Kinder sind auch Menschen. Sie haben auch Gefühle und haben es nicht verdinet blos gestellt zu werden. Sie haben es verdient ernst genommen zu werden, sie haben es verdient gefördert zu werden, nicht überfordert.
Was sich manche Eltern bei der Erziehung der Kinder denken, ist mir echt ein Rätsel.
Noch nicht mal zwölf jährigen Kindern Filme ab 16 zu zeigen oder es erlauen, dass das Kind den guggen darf.
Das gleiche gilt für Spiele.
Super, dass die Hemmschwelle, die jeder von uns besitzt schon im Kindersalter herrunter gesetzt wird, sodass man sie schwer wieder hoch setzen kann. (Lernprozesse im Kindesalter sind besonders langanhaltend und man lernt schnell, wenn man noch jung ist.)
Wie kann man ein Kind mit all dem Scheiß den es bei Saturn zu kaufen gibt ausstatten? "Bei meinem Papa hab ich ne X-Box 360 und zu Weihnachten hab ich Playstation Portable bekommen." Ein kleiner Junge, der dazu noch einen I-Pod touch hat. Er ist 11. Krass oder?
Eltern, die mit "Psyochtests" aus dem Internet ermitteln, dass ihr Kind an einer ernstzunehmenden seelischen Erkrankung leidet. Öh, Hallo geht's noch?
Wofür studiert man jahrelang Psychologie, wenn man sowas auch mit Hilfe des Internets diagnostizieren kann?



Klar gibts immer noch Eltern, die ihre Kinder gut erziehn, aber die Kinder beschwern sich darüber, dass ihre Eltern ja so streng sind. "Erst wenn ich 3 Einsen hinter einander geschrieben hab, bekomm ich ein Handy." Knuffeliges 11 jähriges Mädchen.
Ich würde ihr gern sagen, dass ihre Eltern sie super erziehen und sie echt froh sein soll, denn so bekommt sie ein gesundes Ich. Aber dafür ist sie ioch zu klein, das verstet sie nicht.

Es gibt ne super 37° Folge dazu.

Hier klicken und dann nach 37° suchen (oben rechts) und dann die Folge "Kleine Haustyrannen" anklicken. ^^

Have fun.

Kommentare:

  1. nein,ganz sicher bekommt sie SO kein gesundes ich.sondern wird unter leistungsdruck zu einer materialistin erzogen.

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  2. Man kann Kindern aber auch nicht alles in den Arsch schieben. Dann kommen sie auch nicht klar.

    Und es schadet nicht, Kindern bei zu bringen, dass sie für sich lernen, damit sie einen Nutzen haben.
    Und vor der Pubertät sollte man Kinder einfach für ihre Leistungen belohnen.

    Und ich denke nicht, dass man Leistungsdruck durch irgendetwas Materielles erziehlen kann. Wenn man Leistungsdruck ausübt, dann auf seelischer Ebene. Z.B. Wenn du keine Eins schreibst, dann bin ich aber echt von dir enttäuscht. So entsteht Druck.


    Und es ist nett, dass du einfach anonym bleibst.

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  3. och,ich MUSS nicht anonym bleiben, wenn dich meine person interessiert^^

    und DOCH, natürlich entsteht lesitungsdruck auch durch materielle entlohnung. sowieso lernt das von dir genannte kind mit nicht zu verachtender wahrscheinlichkeit, dass ausschließlich materielle güter von wert sind. eigentlich sollte es sich noch nicht einmal über die einsen freuen,sonden darüber,etwas geelrnt zu haben. über GEISTIGEN reichtum.

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  4. Kinder vor der Pubertät muss man belohnen. Egal mit was. Ich hab in der Schule bunte Sticker bekommen, mit denen man dann angeben konnte, dass man fleißig war.

    Aber Kinder im Kindesalter sind kognitiv nicht in der Lage, den Wert des Lernens zu erschlißen, zu erfassen. Das lernen sie erst während der Pubertät. Und in der Phase muss das Belohnungssystem auch eingeschränkt werden, das ist mir klar.

    Aber Kinder in verschiedenen Altersstufen sind einfach anders und lernen anders.

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  5. oO

    wo hat man dir denn DAS beigebracht? des menschen ursprünglichster instikt ist zu lernen, das macht ihn erst lebensfähig.

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  6. ach ja...wenn du es für pädagogisch wertvoll häslt, kindern bunte sticker auszuhändigen, damit sie damit angeben mögen...öh...ich weiß nicht...hardcore-kapitalismus, olé,oder was?

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  7. Das was man in der Schule lernt, ist aber nciht überlebenswichtig. Vorallem sowas wie Analysis oder so. Wo brauch ich das im Leben?

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  8. es ght nicht um bestimmt inhalte,sodnern um das prinzip des lernens an sich. aber antwirten mit mehr bezug wären iwie angenehmer.

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  9. und stell dir vor..es gibt leute,die bauen sachen wie schiffe, flutzeuge, züge..die btrauchen analysis. willst du fliegen?

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  10. Kinder lernen aber nur das was sie interessiert freiwillig.
    Für alles andere muss man sie bestechen.
    Wenn man Kinder vor die Wahl stellt:
    Lernen oder spielen. Dann werden sie das spielen bevorzugen, denn es macht Spaß und das ohne großen Aufwand.
    Aber lernen, das tut man um Anerkennung zu bekommen. Z.B. Kinder die lesen gelernt haben, wollen plötzlich alles Vorlesen. Warum? Weil sie anerkennung wollen. Eine Belohnung.
    Mann muss Kinder für Leistungen belohenen. Sonst lernen sie nicht.

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  11. ernsthaft: wo hast du das her?

    diese anischten sind so unglaublich rückständig, die wählen bald schwarz (hahaha).

    kinder sind von sich aus an allem interessiert, weil der mensch von sich aus an allem interessiert ist,deswegen kann sowas wie kultur auch überhaupt existieren. es kommt auf die richtige förderung an und zwar auf eine GANZHITLICHE.

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  12. Wie will man Kinder kindgerecht fördern, wenn bis zu 30 Kinder in einer Klasse sitzen?
    Im heutingen Schulsystem mit den wenigen Lehrern und dem wenigen Geld muss man das so machen.
    Klar kann man Kinder auch anders erziehn, aber dafür müssen die Klassen mindestens um dei Hälfte kleiner werden. Und das geht im Moment nicht.

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  13. interessant, wie du ausweichst. es geht doch gar nicht um konkrete schulsysteme,sondern um das prinzip des (kindlichen) lernens.

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  14. Nein, es geht um das Lernen in der Schule.
    Mir geht es darum.

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  15. das ist bisher absolut nicht klar geworden. außerdem, wa sunterscheidet schulsiches lernen denn qualitativ von jeglichem "anderen" lernen?

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  16. Für "anderes" lernen gibt es z.B. keine Zeitvorgabe.

    Klar gibt es eine Phase, in der die Gesellschaft einen Lernprozess duldet und fördert, aber das ist nicht so eng gefasst wie in der Schule.
    Wenn du nach der ersten Klasse nicht lesen und schrieben kannst, dann hast du schon in dem Alter ein richtiges Problem und wirst für den Rest vom Schulsystem schikaniert und kommst nur schwer weider aus der Abwärtsspirale raus.
    Glaub mir, ich spreche aus Erfahrung.


    (Ich logg mich doch jetzt nicht ein ^^)

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  17. nun ja, auch in der schule sind kinder ohne sticker und die aussicht auf kostspielige materielle güter lernfähig.

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  18. Ich sag ja auch nicht, dass Kinder einen Gegenstand brauchen.


    Ich sage, dass man sie positiv verstärken muss. Egal wie.

    Und eine Lehrerin kann nicht zu jedem ihrer Kinder hin gehn und sagen: "Ich bin so stolz auf dich, dass hast du so toll gemacht. Super. Mach weiter so" Und es dann fest knuddeln.
    Desshalb bekommen Kinder Sticker, damir die Eltern sehn. Hey mein Kind hat was toll gemacht.
    Die Eltern können ihr Kind loben, sie haben schließlich die Zeit dazu.

    Aber um den Lernprousee zu fördern bzw. um ihn anzustoßen muss man Kinder positiv verstärken und das macht jeder von und automatisch.

    Oder würdest du dein Kind ignorieren, wenn es das erste Mal auf dich zu rennt?

    Nein, du würdest dich freuen. Und damit vertärkst du "auch nur" dein Kind positiv.

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  19. * das soll "Lernprozesse" heißen

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  20. genau, ab gegen die wand mit dem kind, das ist meine einstellung.

    dir ist schon klar, dass behaviourismus, auf den du dich beufst ein, was den menschen angeht,überholtes model ist? eigentlich, und das belegen studien, ist der lernerfolg als soclcher für den menschen genung. EIGENTLICH. gesellschaftliche phänomene haben natürlich weitreichenden einfluss, aber verstärken muss man die negativen unter ihnenn nicht gerade.

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  21. Ich find immer, dass es verdammt schwer ist, ein Modell für veraltet oder überholt zu bezeichnen.
    In der Pädagogik & der Psychologie kann man nur mit irgendwelchen Wahrscheinlichkeiten arbeiten.

    Während man in den Naturwissenschaften konkrete Versuche gemacht werden können, die konkrete Ergebinsse liefern. Wenn wir einen Stein los lassen, dann fällt er eben zu Boden.

    Und nicht 40% aller Steine fallen zu Boden und 60% nicht. So ist das nähmlich in der Pädagogik und in der Psychologie.

    Ob Kinder eine z.B.Aufgabe lösen hängt nun mal davon ab, welchen Nutzen sie davon tragen. Wenn sie die Aufgabe lösen können, dann fühlen sie Stolz und wenn nicht, dann schämen sie sich.
    Ist dieses Stolzempfinden keine Belohnung?

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  22. Nun ja, die Geisteswissenschaften kennen durchaus andere Methoden als nur "irgendwelche Wahrschienlichkeiten" und hin und wieder werden geisteswissenschaftliche Thesen und Modelle naturwissenschaftlich untermauert. Daher findet man auch in diese Bereichen ducrhaus Gewissheit.

    Das Stolzempfinden ist duchraus eine Belohnung, wobei der Begriff des Stolzes hier den eigentlich richtigen Gedanken verzerrt, der den vorausgegangen Thesen von der Wichtigkeit materieller Belohung widerspricht.

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Hey!
Ich freu mich immer tierisch über Kommentare. Also ran an die Tasten. ;)