Samstag, 13. August 2011

ich werde immer an dich glauben. egal was auch passiert

Manchmal erschreckt es mich, wie schnell die Zeit vergeht.
Ende des Monats wohne ich schon ein Jahr hier. Alleine, in meinen eigenen kleinen 4 Wänden. Dass ich in der Zeit nicht umgekommen bin, immer etwas zu essen da hatte und mich nie ausgesperrt hab, das macht mich stolz. Vorallem letzteres.

Ganz selbstverständlich nehme ich hin, dass ich mein Studium noch immer liebe wie am ersten Tag. Und das, obwohl ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist. Für mich war es einfach immer klar: Mein Studium und ich. Das wird die große Liebe. Bis es irgendwann vorbei ist. In welchem anderen Studium wirft man mit Paragraphen um sich, diskutiert über Klassen & Schichten und vergleicht Menschenbilder bekannter Pädagogen? Und mit Psychologie beschäftigen wir uns auch noch. Klingt voll? Ist es im Grunde nicht.

Obwohl Herr Bär und ich uns jetzt schon so einiges an Zeit kennen, ist es immer noch nicht langweilig. Es sind diese kleinen Momente, in denen mir auffällt, wie toll Andre im Grunde ist. Wenn wir uns über schechte Arbeiten, die unglaublich gut benotet wurden freuen. Wenn wir gegen den Sturm anstrampeln und ich wie von Geister, äh Bärenhand angeschoben werde. Ober wenn wir Nachts Quarks und Co sehen.
Ganz ganz großartig.

Ebenso selbstverstänlich verdiene ich mein Geld damit, auf die Kinder anderer aufzupassen, denn selber hab ich keine. Und je länger ich das mache, desto mehr denke ich: oh nein! Du machst was anderes. Montag gehts in die Nächste Runde und Anfang September ins nächste Schulhalbjahr. Mal schauen, wann ich den Mut dazu aufbringe, was vollkommen anderes zu tun.

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