Sonntag, 26. Juli 2015

Sich abgrenzen können.

Normalerweise kann ich mich erstaunlich gut gegenüber den Emotionen anderer abgrenzen. Das Schicksal meiner (ehemaligen!) Klienten nimmt mich kaum mit, was meist dazu führt, dass ich eher wenig mitfühlend arbeite, sondern eher analytisch.

Nichtsdestotrotz gibt es immer wieder Situationen in denen es mir dann umso schwerer fällt mich abzugrenzen: Dieses Semester fühlte sich an, als würden wir einen Master of Complaining machen. Alle herum jammerten, waren enttäuscht, schlecht gelaunt. Ja, das eine Seminar ist schlecht organisiert, die Dozenten eher mittelmäßig und wir haben viel zu tun. Aber so what? Schlechte Laune hilft akut nicht, das Problem zu ändern. Und obwohl ich das alles weiß, ließ ich mich davon anstecken.
Woran liegt das, dass ich mich nicht immer gut abgrenzen kann?

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