Montag, 20. Juni 2016

Home

"Home is where the Dom is" pflegt man als Kölner zu sagen. Auch wenn ich mich nicht so recht als Kölnerin fühle, mag ich den Spruch ganz gerne. Er spiegelt ein Gefühl von in der Welt Zuhause wieder - was ich durchaus oft habe. Denn Döme (das ist doch der richtige Plural, oder?) gibt's allerlei. Zumindest in Deutschland.



Und so fiel ich in meinem drölften Zuhause aus dem Zug. Erfurt. Einen Twitter-Freund besuchen.
Um es kurz zu machen: Im Osten ist es ganz hervoragend und in Erfurt sowieso. Pitoresque alte Häuschen, Kopsteinspfalster-Sträßchen, hier ein baufälliges Gebäude und da mal etwas Street-Art. Ein lebendeiges Museum ganz nach meinem Geschmack.


Und auch das Hipster-Tum hat vor dem Osten kein Halt gemacht, sodass ich mit einem Iced Chai Latte (natürlich mit Sojamilch!) in der Hand und einem winzigen, aber horrend teurem Schächtelchen Matcha-Pralinen in der Tasche durch die Gässchen schlendere.



Es ist Krämerbrückenfest und die Stadt ist voller Touris - "Ausnahmezustand" erkärt mir mein Gastgeber und zeigt auf die lange Schlange vor der Eisdiele, in die wie uns nun einreihen. Gute Fünfzehn Minuten später habe ich mein Kaltgetränk gegen ein Eis getauscht - Salzcramell, Thüringische Erdbeere mit Tonkabohne bei mir und Vanille mit Olivenöl-Crunch und Lavendel-Aprikose bei meinem Gegenüber.

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